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Re: Strahltaschen bzw. Blasen
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Geschrieben von: Nicole | 26.Jan.03 16:56
Hallo!
Mein Hafi ist jetzt 15, er hatte lange das selbe Problem. Taschen und daraus resultierend auch immer wieder Strahlfäuleherde, die beim NAchschneiden sichtbar wurden.
Am Anfang (da hatte er noch Eisen) versuchten Schmiede und Tierärzte immer wieder ihr Glück mit Ausbrennen (!), Kupfersulfat und anderen Mittelchen. Aber es wurde immer schlimmer. Seit nunmehr mehr als 10 Jahren bin ich auf Anraten eines Reitmeisters anders erfolgreich:
Solange Strahlfäule und richtig tiefe Taschen bestanden, wurden diese geschlossenen Fäulnisherde regelmäßig (d.h. max. alle 2 Wochen, besser öfter) geöffnet und mit normalem Desinfektionsspray desinfiziert. Tiefe Taschen auch mal mit in Desinfektionsmittel getauchter Watte (auch Klausan) tamponiert. Bei Feuchtigkeit habe ich anschließend die Sohle mit Teer eingepinselt (Nein, es hat die Fäulnis nicht weiter begünstigt, man muss aber täglich kontrollieren, ggf. Watte wechseln).
Nach kurzer Zeit gab es keine faulen Stellen mehr, und seit Jahren beschränke ich mich bei häufiger, aber mäßiger Beraspelung des Hufes auf regelmäßiges NAchschneiden des Strahls, der bei meinem Pony anscheinend viel schneller nachwächst als bei anderen Pferden (bei Vergleichen im Stall), allerdings muss man auch darauf achten, dass der Strahl funktionsfähig bleibt. Anfangs ist tägliche Kontrolle unumgänglich, da immer wieder Taschen auftreten können, aber inzwischen kann ich auch mal 3 Wochen mit Hufbearbeitung warten. Ich schiebe das rasante Wachstum der Hufe und des Strahls meines Ponys auf seine HErkunft als Gebirgspferd, würde mich interessieren, ob es bei anderen Hafis ähnlich ist.
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